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Die zumutbare Belastungsgrenze wird neu berechnet!

HPS TV News Ausgabe: Dezember 2017



Steuerpflichtige können in Zukunft höhere Aufwendungen und Ausgaben als außergewöhnliche Belastungen abziehen. Die neue Berechnungsmethode führt regelmäßig zu einer niedrigeren zumutbaren Belastung und damit zu einem höheren Steuerabzug. Wie sieht die neue Berechnung aus? Erfahren Sie mehr dazu in der aktuellen Ausgabe von Steuernews-TV.

Textabschrift des Videos (Transkription)

Die zumutbare Belastungsgrenze wird neu berechnet!

Steuerpflichtige können in Zukunft höhere Aufwendungen und Ausgaben als außergewöhnliche Belastungen abziehen:

  • Zwar darf weiterhin eine zumutbare Belastung von den Aufwendungen abgezogen werden und auch die bisherige Stufenregelung ist unverändert anzuwenden.
  • Die Finanzverwaltung darf jedoch die Höhe der zumutbaren Belastung nach der neuesten höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht mehr so berechnen, dass bei Überschreiten einer der maßgeblichen drei Stufen stets der Prozentsatz der nächsthöheren Stufe herangezogen wird.
  • Es gilt vielmehr Folgendes: Bei der Berechnung der Höhe der zumutbaren Belastung ist nur der Teil des Gesamtbetrags der Einkünfte mit dem nächsthöheren Prozentsatz der nächsthöheren Stufe zu berechnen, der die jeweilige Stufe übersteigt.
  • Ein Rechenbeispiel dazu: Beträgt der Gesamtbetrag der Einkünfte 40.000,00 Euro, errechnet sich die Höhe der zumutbaren Belastung nicht aus 6 % von 40.000 Euro (= 2.400,00 Euro), sondern aus
    5 % von 15.340,00 Euro und
    6 % aus 24.660,00 Euro (40.000,00 - 15.340,00 Euro)
    ergibt zusammen 2.246,60 Euro.
    Damit ist die zumutbare Belastung nach der neuen Berechnungsweise um 153,40 Euro niedriger und es können entsprechend höhere Aufwendungen steuerlich geltend gemacht werden.
  • Durch die neue Berechnungsmethode kommt es also regelmäßig zu einer niedrigeren zumutbaren Belastung und damit zu einem höheren Steuerabzug.
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